Soziales Mediengedöns

Ich wollte das ja nie. Facebook zum Beispiel. Oder Twitter. Mit Pinterest hatte ich vor vielen Jahren mal angefangen, wegen meiner Fotos für die Welt. Und bin schnell wieder da raus. Mir schien das alles irgendwie viel zu unnütz. Blödmännchens Zeitvertreib mit einer Ansammlung von Kalendersprüchen oder verquerer Meinungsvielfalt.

Joh, und dann bin ich doch aus beruflichen Gründen in die Facebookwelt eingetaucht. Schließlich wollte ich meine frohe Botschaften unter das Volk bringen, informieren und um Themen und für Veranstaltungen werben. Und weil mir dann ein ganzer Haufen Freunde und Kameradschaften folgten, ich aber berufliches und privates trenne, folgte ein zweites, eben privates Facebook Konto.

Twitter folgte umgehend in gleicher Weise. Auch erst beruflich, dann privat. Und Instagram – wegen der Fotos. Dort betreibe ich mittlerweile gleich 5 (!) unterschiedliche private und berufliche Plattformen.

Und jetzt noch Linkedin. Da wurde ich hingesteuert, weil es der Netzwerkarbeit von kids smile e. V. zuträglich erscheint. Dafür hat es sich nun aktuell aus guten Gründen ausgetwittert.

Also ganz ehrlich, am Ende bin ich da angekommen, wo ich nie hin wollte und gefühlt viel zu viel drin rum mache. Auch wenn ich alles „dosiert“ bedienen will, ist es doch erstaunlich, wie ich mich sukzessive dem Zeitgeist der (a)sozialen Medienkakophonie ergeben habe. Das wird sich ändern. Irgendwann…

Wer mir bis dato zumindest auf meinen privaten Plattformen folgen will, klicke auf eines der Bilder – auf eigene Gefahr (Stichwort „Datenschutz“)…