Kinderhilfe Kenia

Hilfe für das Kinderheim „Pajoma Machukia Childrens Home“ in Kenia

Wieso das? Wieso da?

Im August 2019 besuchten Pauli sein Frau und ich Kenia. Unsere langjährige Freundin Petra Allmeninger hat dort in der Nähe der Stadt Nyeri eine Farm aufgebaut. „Sandai“ heißt die Lodge, auf der man hervorragend urlauben kann. Im Blog habe ich viel darüber geschrieben. Könnt´ ja mal gucken… 😉

Die ehemalige Entwicklungshelferin lebt seit 1987 in Kenia. Seinerzeit wurden Petra´s Familie und ich auf unseren jeweiligen Einsatz als Entwicklungshelfer_innen beim damaligen Deutschen Entwicklungsdienst (DED) in Berlin Kladow in einem dreimonatigen Kurs vorbereitet. Dabei haben wir uns angefreundet. Während Allmendingers dann nach Kenia gingen, zog es mich nach Sambia (Ostafrika). Der Kontakt hielt und Freundschaft entwickelte sich. Die führte eben folgerichtig zum Besuch von Sandai.

Nach dem Motto „einmal Entwicklungshelfer_in – immer Entwicklungshelfer_in“, engagiert sich Petra Allmendinger bis heute zu in verschiedenen Sozialprojekten vor Ort. Eines davon ist das Kinderheim „Pajoma Machukia Childrens Home“ in unmittelbarer Nähe zu Sandai, welches seit April 2018 besteht. Das hat uns nachhaltig beeindruckt.

Das Kinderheim

Hier finden aktuell 10 Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren ein neues Zuhause. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder Halbwaisen sind, die massive Gewalterfahrungen erlebt haben, Vernachlässigung oder Missbrauch. Kinder, deren Wohl akut gefährdet ist, die emotionale Traumata und/ oder gesundheitliche Beeinträchtigungen erlitten haben. Kinder, die deshalb aus der Herkunftsfamilie herausgenommen werden mussten, um ihnen eine neue Lebensperspektive und ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

Petras Kinderheim ist staatlich anerkannt und registriert. Die Zuweisungen von Kindern erfolgt durch das dortige Jugendamt, oder durch Kontakte zu örtlichen Chiefs und Lehrern. Manchmal gibt es auch Notaufnahmen, wenn schnell reagiert werden muss. Jedes Kind wird medizinisch untersucht und behandelt.

Auf dem Grundstück gibt es ein Bettenhaus mit zwei Bereichen, einen für Mädchen, einen für Jungen. Jeweils mit einem Schlafsaal und einem Sanitärraum mit Toiletten und Duschen.

Eine zweite Rundhütte dient derzeit als Küche, Esszimmer und Gemeinschaftsraum. In der Entstehung ist aktuell noch ein Gästehaus, u.a. auch für Besucher/innen, die mit den Kinder Zeit verbringen möchten. Es gibt zudem einen kleinen Garten zur Selbstversorgung und viel Platz zum spielen und toben.

Wer zahlt´s?

Es gibt keinerlei staatliche Förderung! Einzig über Spenden wird das Heim finanziert!

Was braucht´s?

Obwohl in der Kürze der Zeit schon viel geschaffen wurde, fehlt doch noch so einiges. Aktuell beispielsweise einen großen Gasherd, Töpfe und Kochutensilien, Geschirr, Schränke und Schuhablagen. Auch im Garten wären Spielgeräte wünschenswert. Alles kann bei Händlern vor Ort angeschafft, oder bei ansässigen Schreinern gebaut werden.

Die laufenden Kosten betragen ca. 100,- € monatlich für ein Kind. Ein Ziel ist es, maximal 20 Kindern einen sicheren Platz anzubieten, was folgerichtig ca. 2.000,- € an laufenden Kosten im Monat nach sich ziehen würde.

Afrika und Spenden? Funzt das überhaupt…?

Zugegeben, das ist immer so eine Sache mit Projekten in Afrika. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass für eine sinnvolle und effektive Hilfe mindestens drei Dinge unbedingt notwendig sind, damit eine Spenden auch tatsächlich vor Ort ankommt:

  1. Hilfe von außen muss Rücksicht auf den tatsächlichen Bedarf vor Ort nehmen. Wie wohl auch auf die Kultur des Landes und seiner Menschen. Projekte die daran vorbei oder noch schlimmer darüber hinweg fabriziert werden, sind zum scheitern verurteilt.
  2. Es braucht (mindestens) eine vertrauenswürdige, verantwortliche Person, welche/r als Ansprechpartner/in „zwischen den Welten“ in jeglicher Beziehung zu kommunizieren im Stande ist. Damit ist weniger die Sprache gemeint, als mehr noch die gesellschaftlichen Unterschiede und Kulturen, die es beiderseitig zu vermitteln und moderieren gilt.
  3. Hilfreich ist es, einen Träger in Deutschland zu haben, der bei der Spendenakquise hilft, wo Kontakte und die Arbeit auf verschiedenen Schultern verteilt ist und über den organisatorisches und finanzielles abgewickelt werden kann. So wie es beispielsweise bei zwei Vereinen ist, denen ich (bekanntlich) seit Jahren eng verbunden bin: fair handeln e.V. Alsdorf und der eine-welt engagement e.V. (ewe) in Düren. Beide Vereine unterstützen Entwicklungsprojekte und Freiwilligenarbeit in Sambia und dem Senegal.

Zu Punkt 1: vom Bedarf haben wir uns überzeugt. Den haben wir hautnah erleben dürfen. Wir sind überzeugt!

Zu Punkt 2: Eine verlässliche Person, die sich für ihr Kinderheim verantwortlich zeichnet, gibt es vor allem in der Person Petra Allmeninger – nebst Tochter Tessa. Es ist ihr Kinderheim, es ist ihr Projekt. Unmittelbarer geht es nicht.

Zu Punkt 3: In Bezug auf das Pajoma Machukia Childrens Home gibt es auch einen Förderverein in Deutschland, der als unterstützenderTräger tätig ist und Spendenmittel akquiriert: “Hilfe für Kenia’s Kinder“. Auf der Internetseite des Vereins gibt es weitere Informationen zum Kinderheim. Man kann dort auch Fördermitglied werden, für (mindestens) 36,- € jährlich. Hier (klicken) ist ein aktueler Flyer des Vereins.

Wobei wir nicht die Erwartung haben, dass man direkt eine Mitgliedschaft im Förderverein eingeht. Also, das wäre natürlich schon auch schön und wir wollen da bestimmt niemanden von abhalten. Denn auch eine Fördermitgliedschaft ist eine dolle Sache, die das Spenden geschmeidig in der Abwicklung macht. Man kann aber auch einfach so spenden, ohne Mitglied zu werden.

Wie spende ich?

Wenn nicht persönlich an uns überreicht, dann dirket an den Verein „Hilfe für Kenia’s Kinder e.V“, dessen Kontoverbindung wie folgt lautet:

Hilfe für Kenia’s Kinder e.V
Volksbank Deggingen
BIC:  GENODES1DGG
IBAN:  DE12  6109  1200  0009  0900  02
Verwendungszweck:  Pauli

Zusammengefasst:

Fotoshooting mit Muzungus

Uns hat dieses Projekt besonders angesprochen. Deshalb leisten wir gerne einen Beitrag, um dieses private Kinderheim zu unterstützen!

Deshalb gehen wir selber auf (aus unserer Sicht) potentielle hilfsaffine Mitmenschen zu, um auf deren Unterstützung zu bauen. Höflich, humorvoll, aber bestimmt. Immer in der begründeten Hoffnung, Hilfe in pekuniärer Art zu erhalten.

Und beispielsweise in Form einer kleinen Postkartenaktion, wie wir sie im November 2019 gestartet haben (siehe: Beitrag: „Hilfe für Kenias Kinder“).

Wobei wir auch total gerne unaufgefordert angesprochen werden und man uns Geld für diesen Zweck aufdrängen kann. Wir nehmen das an und leiten es weiter!

Bitte unterstützen Sie uns! Oder besser: das Kinderheim „Pajoma Machukia Childrens Home“ in Kenia!

Herzlichen Dank!

Conny & Ralf Pauli

P.S.: Wer Kontakt zu uns sucht für mehr Infos, erreicht uns über das nachfolgende Kontaktformular.