#buwi2018

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Ich sortiere gerade meine Festplatten, räume auf und lösche verkorkste Schnappschüsse des Jahres. Die meisten Fotos habe ich – natürlich – auf Burg Wilhelmstein ge- und verschossen. Und mit etwas sentimentalem Blick muss ich noch einmal feststellen:  War eine tolle Saison auf Burg Wilhelmstein in diesem Jahr! Da hat der Hans wirklich ein prima Programm zusammengestellt.

Ich weiß, Musik ist Geschmacksache. Kabarett auch. Die Höhner beispielsweise. Ich wollte da nicht hin. Ich fremdel mit Karnevalsmusik. Aber der Herr Kulturmanager bedrängte mich, doch  wenigstens mal kurz vorbei zu kommen, um zumindest ein paar Fotos für´s Netz zu machen. Joh, ich kam dann zur Mitte des ersten Teils anne Burg an, ging den oberen Weg bis zur Treppe und konnte mühsam über die Köpfe der vor sich hin schunkelnden und singenden Höhnerfans gucken. Das hat mich dann schon beeindruckt, wie der ganze Saal sich da in den Armen lag und textsicher ein Liedgut nach dem anderen trällerten. Oben zu stehen und die ganze Breite des Auditoriums „meiner“ Burg so aktiv partizipierend zu erleben, ist schon stimmungsmäßig einmalig .

Oder nehmen wir Naturally7. Schon am Ende des ersten Stückes fällt denen das selbst mitgebrachte Mischpult aus, weil es völlig überhitzt und mit Kühlakkus aus den Picknickkörben der Besucher/innen sowie Eis vom Burgrestaurant gekühlt werden muss. Und die Jungens stellen sich an den Rand der Bühne und singen Acapella ohne alles. Im restlos ausverkauften übervollem Haus. Kein Tönchen war von den fast tausend Picknickern zu hören. Nur die 7 Jungens aus New York. Gänsehaut pur. Was für großartige Künstler, die für ihre Kunst keine Technik benötigen. Und das Publikum mit tosendem Applaus und minutenlangem Standing Ovation abfeierten.

Herbert Pixner Projekt – hatte ich mich schon im Vorfeld  total drüber gefreut. War total angefixt bei meiner ersten Begegnung auf YouTube mit „Dirty Kathy“, aufgenommen beim Heimatsoundfestival 2016 in Oberammergau.  Diesen nicht klar einzuordnende Musikstil finde ich richtig klasse. Und dann war das Quartett leibhaftig auf den Brettern der Freilichtbühne. Erstmalig. Und es war ausverkauft! Und es wurde grandios. Auch hier entfaltete sich unter dem Zeltdach eine so überragende Atmosphäre, die nicht nur den Besuchern sondern auch den Künstlern eindrücklich blieb. Letztere würden daher auch gerne wieder kommen. Und kommen folgerichtig auch schon in 2019 wieder! Was den Autor dieser Zeilen sowatt von freut…

Noch so ein Erlebnis: Tingvall Trio. Kannte ich auch nicht. Trotz meiner Affinität zum Jazz Genre. Ich sollte mal wieder mehr Musik hören und mich kümmern… Jedenfalls, gut dass der Hans dieses Weltklassetrio auf die Burg geholt hat. GROSSARTIG! Was für geile Musik! Und am Ende die Erkenntnis: ah so, deshalb bekommen die ZURECHT eine Auszeichnung nach der anderen.

Joh, dann gestaltete Götz Alsmann noch einmal einen herrlichen, italienischen Abend auf seiner Heimatbühne, Max Muztke erfreute sein Publikum zum 4. Mal und Kasalla aufgrund der großen Nachfrage gleich mal mit einem Zusatzkonzert, wovon die heimischen Fans immer noch nicht genug bekamen. Daher auch hier: 2019 sind sie wieder dabei!

Christoph Titz. Das ich mich auch darauf wie Bolle vorfreute, hatte ich in einem Blogbeitrag zuvor schon kund getan. Mit Ausschnitten zum Konzert von 2016, wo ich den Eschweiler Jungen erstmalig erleben durfte. Das Konzert gibt es nun auch auf CD. Ich erhielt es vom Künstler höchstselbst als Gratifikation für meine Fotos, die ich während seiner Konzerte (auch für ihn) machen durfte. Selbstredend, dass auch dieser Abend wieder absolute Spitzenklasse war!

Wenn ich so punktuell vor mich hin schwärme, gehen vielleicht andere Beiträge der #buwi2018 Saison ein wenig unter, die ebenfalls für Freude unter den abstehenden Härchen gesorgt haben: Markus Krebs, Knacki Deuser Summerclub, Wendelin Haverkamp und Freunde, Beikircher, Hausmann und Schmickler. Kabarett vom Feinsten war das – mal politisch, mal nachdenklich , mal platt. Und lustig.

Und dann war doch mein erster Flamenco Abend mit Maria Serrano. Ich war ja skeptisch, ob ich so einen Tanzabend durchhalte, da ich selber dem rhythmisch angelegten Bewegungsdrang in der Öffentlichkeit ja eher weniger zugetan bin.  Und anderen dabei zuschauen, wie sie rumhüpfen? Naja, dachte ich, kann ja mal ein Foto machen… Es wurde die Veranstaltung mit den meisten Fotos und dem höchsten Ausschuss. Schließlich fotografiere ich immer ohne Blitz. Und durch die mitunter dunklen und wechselnden Lichtverhältnisse verlängert sich die Verschlusszeit der Blende. Und die Kameratechnik kam mit den fortdauernden temperamentvollen Bewegungen auf der Bühne kaum mit, wodurch viele Fotos „verwackelten“. Im Gegensatz zu den Protagonisten, die auf dem eigens verlegten Holzboden nebst Mirkos eine sagenhafte Performance ablieferten.

In mir reifte spätestens seit jenem Abend die Erkenntnis, dass ich Fototechnisch aufrüsten muss. Schließlich haben sich für 2019 schon erste Superhiglights angesagt! Ich verweise an dieser Stelle auf das Programm von 2019 Burg Wilhelmstein.  Wobei ich einen Programmpunkt unbedingt herausheben muss, weil auch die Kapelle ein SUPERSUPERHIGHLIGHT wird: Electro Deluxe!

Die haben schon 2017 die Freilichtbühne dermaßen zum kochen gebracht, dass Wasser vom Dach tropfte. Deshalb schon jetzt date saven: 14. Juni, 20:00 Uhr!

Kleiner „Appetizer“ gefällig: hier Electro Deluxe – Live @ L’Olympia 2018

Wir sehen uns #buwi2019!

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